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Partia Demokratike e Shqipërisë
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Die Partia Demokratike e ShqipĂ«risĂ«, albanisch fĂŒr Demokratische Partei Albaniens (Akronym PDSh, oder kurz auch Partia Demokratike – Akronym PD genannt), ist eine der zwei großen Parteien, die das politische Bild in Albanien prĂ€gen. Parteivorsitzender ist nach dem RĂŒcktritt von Lulzim Basha vorlĂ€ufig Enkelejd Alibeaj.

Contents

‱ Struktur
‱ Organe
‱ Geschichte
‱ GrĂŒndung
‱ Personen
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Ideologie und politisches Spektrum

Die PD entstand als antikommunistische Sammlungsbewegung wĂ€hrend des Sturzes des stalinistischen Regimes an der UniversitĂ€t in Tirana. Sie war die erste Partei, die nach Zulassung anderer Parteien im bisherigen Einparteienstaat gegrĂŒndet wurde, und orientierte sich als Gegenpol zu den Sozialisten in der „rechten Mitte“ und suchte Anlehnung bei den konservativen und christdemokratischen Parteien Europas.

Die Partia Demokratike ist assoziiert mit der EuropÀischen Volkspartei.

Struktur

Organe

Die Organe der Demokratischen Partei sind das ParteiprĂ€sidium als Verwaltungsorgan, das Sekretariats und die Departements als strategisches Organ, der Parteitag von GrundsatzbeschlĂŒssen und der Nationalrat zur Leitung der AktivitĂ€ten der Partei und zur Wahl des Sekretariats.

Parteitag

Der Parteitag bestimmt die Grundlinien der PD-Politik, verabschiedet das Parteiprogramm und beschließt ĂŒber das Statut und wĂ€hlt den Nationalrat.

ParteiprÀsidium

Das PrÀsidium besteht aus einem PrÀsidenten, zwei VizeprÀsidenten, einem GeneralsekretÀr, sechs SekretÀren, 22 Departementsvorstehern, 10 Vorsitzern der Fraktion, einem Vorsitzenden der Jugendforen und einer Sprecherin. Der PrÀsident wird von den Mitgliedern der Partei gewÀhlt. Der ParteiprÀsident ist Lulzim Basha.

Sekretariat

Das Sekretariat besteht aus einem GeneralsekretÀren und sechs SekretÀren. Das Sekretariat wird vom Nationalrat gewÀhlt.

Departements

Die 22 Departements werden vom Nationalrat gewÀhlt.

Nationalrat

Der Nationalrat besteht aus 150 Mitgliedern. Sie werden vom Parteitag gewÀhlt.

Parteifinanzen

Die Gesamteinnahmen der PD betrugen im Jahr 2016 57,179.867 Lek. Die PD finanzierte sich nach eigenen Angaben ausschließlich durch staatliche Mittel.cite-ref-5[5]

| Einnahmen der PD im Jahr 2016 | ALL | Anteil |
|---|---|---|
| Staatliche Mittel | 57.179.867 | 100 % |
| MitgliedsbeitrÀge | 0 | 0 % |
| Sponsor | 0 | 0 % |
| MandatstrĂ€gerbeitrĂ€ge und Ă€hnliche regelmĂ€ĂŸige BeitrĂ€ge | 0 | 0 % |
| Sonstige Einnahmen | 0 | 0 % |
| Summe | ≈ 57.179.867 | 100 % |

Geschichte

GrĂŒndung

Die Partei wurde am 12. Dezember 1990 von einer Gruppe von Studenten und Intellektuellen gegrĂŒndet, der unter anderen Azem Hajdari, Sali Berisha, Gramoz Pashko, Arben Imami, AleksandĂ«r Meksi und Eduard Selami angehörten. Ziel war es, fĂŒr Menschenrechte, politischen Pluralismus, Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit und fĂŒr ein besseres Albanien und eine Orientierung nach Westen und Europa zu kĂ€mpfen. Es war die erste Oppositionspartei nach Zulassung des politischen Pluralismus in Albanien. Als Vorsitzender des Initiativkomitees der Demokratischen Partei wurde Azem Hajdari gewĂ€hlt, spĂ€ter Sali Berisha.

Zum ersten Mal nahm die Partei im MÀrz 1991 an den Parlamentswahlen teil. Sie erreichte 75 von 250 Sitzen. Da die Zeit vor der Wahl knapp bemessen war, fehlte die Zeit, sich zu organisieren und die Partei breiten Bevölkerungsschichten bekannt zu machen, sodass sie vorerst in der Opposition verblieb.

Regierungspartei nach dem Ende der kommunistischen Diktatur

In den Parlamentswahlen vom 22. MĂ€rz 1992 gewann die Partia Demokratike die absolute Mehrheit der Sitze im Parlament. Sie stellte bis 1997 mit Sali Berisha den PrĂ€sidenten und mit AleksandĂ«r Meksi den MinisterprĂ€sidenten. WĂ€hrend dieser Zeit fĂŒhrte die Regierung eine Reihe von Reformen durch, um das Land zu liberalisieren, um eine freie Marktwirtschaft aufzubauen, die Rechtsstaatlichkeit zu gewĂ€hrleisten und ein demokratisches Wahlsystem zu konsolidieren. In ihrer Öffnung an die Außenwelt schloss sie Hunderte von KooperationsvertrĂ€gen mit den europĂ€ischen und weiteren LĂ€ndern. Im Jahr 1993 unterzeichnete Albanien den Vertrag Partnerschaft fĂŒr den Frieden und 1995 trat sie dem Europarat bei.

Die Partia Demokratike gewann die Parlamentswahlen vom 26. Mai 1996 mit einer absoluten Mehrheit. Doch die Sozialisten warfen Berisha vor, die Wahlen massiv zugunsten seiner Partei gefĂ€lscht zu haben und so den Sieg errungen zu haben. Im Zusammenhang mit dem sogenannten Lotterieaufstand kam es 1997 zu massiven Unruhen, die zum Sturz der Regierung und zu Neuwahlen fĂŒhrten. An der Regierung der nationalen Versöhnung, einer Übergangsregierung, waren die Demokraten noch beteiligt. In den Parlamentswahlen im Juni 1997 unterlag die PD und musste in die Opposition.

Opposition und Regierungsverantwortung nach dem Lotterieaufstand

Im Jahr 1998 kam es wieder zu Protesten, nachdem Azem Hajdari am 12. September erschossen worden war. Die PD beschuldigte die Sozialisten und ihre FĂŒhrungskrĂ€fte des Anschlags und forderte die Bestrafung aller Schuldigen. Im Februar 2002 wurden fĂŒnf Personen, darunter einer der AttentĂ€ter, von einem Gericht in Tirana wegen Mordes zu langjĂ€hrigen Haftstrafen verurteilt.

Die Partei verlor auch die Parlamentswahlen von 2001. Die Parlamentswahlen vom Juli 2005 gewann die PD mit der Koalition der Republikaner und kleinere Parteien. Sie stellte mit Sali Berisha von 2005 bis 2013 den MinisterprĂ€sidenten. Innerparteiliche Auseinandersetzungen fĂŒhrten dazu, dass sich Mitglieder der PD trennten und eigene Parteien grĂŒndeten. Dazu zĂ€hlt die neu gegrĂŒndete Partia Demokratike e Re (alb. fĂŒr „Neue Demokratische Partei“), die bei den Parlamentswahlen im Juli 2005 vier Mandate erringen konnte, jedoch seit 2009 nicht mehr im Parlament vertreten ist. Die Regierung der Demokratischen Partei und ihrer VerbĂŒndeten verhaftete gesuchte Verbrecher und initiierte eine Serie von wirtschaftlichen Reformen wie die Bestimmung der Abgeltungssteuer von 10 % fĂŒr alle Personen und Unternehmen.cite-ref-6[6]

Am 28. Juni 2009 gewann die PD erneut die Wahlen. Die Regierung wurde in Koalition unter anderem mit der sozialdemokratischen LSI gegrĂŒndet, eine vom frĂŒheren sozialistischen MinisterprĂ€sidenten Ilir Meta gefĂŒhrten Splitterpartei. WĂ€hrend der Regierung der Demokratischen Partei und ihrer VerbĂŒndeten wurden mehr als 10.000 Kilometer Straße gebaut, die mehr als 900 Dörfer in 169 Gemeinden und Gemeinden mit dem Nationalstraßennetz verbinden. GrĂ¶ĂŸtes Straßenbauprojekt in der Geschichte Albaniens war die Autobahn DurrĂ«s–KukĂ«s, auch als „Straße der Nation“ bezeichnet, die die erste schnelle Verbindung von den Zentren an der KĂŒste durch die Berge im Nordosten bis nach Kosovo darstellt. Die Regierung der Demokratischen Partei erreichte zum ersten Mal in der Geschichte Albaniens ununterbrochen die Versorgung mit Strom fĂŒr albanische BĂŒrger zu sichern.cite-ref-7[7]

Die Regierung der Demokratischen Partei konnte die Bedingungen fĂŒr die NATO-Mitgliedschaft Albaniens erreichen und Albanien wurde am 2. April 2009 Mitglied. Das Land konnte auch alle Bedingungen und Kriterien der EuropĂ€ischen Union fĂŒr die Liberalisierung des Visa-Regimes erfĂŒllen. Nach der Genehmigung dieses Beschlusses durch das EuropĂ€ische Parlament am 15. Dezember 2010 trat dieses in Kraft.

2012 trennte sich nach Ende seiner Amtszeit als StaatsprĂ€sident Bamir Topi mit einigen anderen Parteikollegen von der PD und grĂŒndeten als Opposition den Neuen Demokratischen Wind (alb. Fryma e Re Demokratike). Bei der Parlamentswahl 2013 scheiterte jedoch seine Partei an der FĂŒnfprozenthĂŒrde.

Opposition seit 2013

| Jahr | Anzahl Abgeordnete | Sitze des Parlaments | Anteil PD |
|---|---|---|---|
| 1991 | 75 | 250 | 30 % |
| 1992 | 92 | 140 | 65 % |
| 1996 | 122 | 140 | 87 % |
| 1997 | 29 | 155 | 19 % |
| 2001 | 32 | 140 | 23 % |
| 2005 | 56 | 140 | 40 % |
| 2009 | 68 | 140 | 49 % |
| 2013 | 50 | 140 | 36 % |
| 2017 | 43 | 140 | 31 % |
| 2021 | 50 | 140 | 33 % |

2013 verlor die Partia Demokratike als Teil der Allianz fĂŒr Wohlstand, BeschĂ€ftigung und Integration in den Parlamentswahlen 2013 die Mehrheit und ist somit neu in der Opposition. Nach der Wahlschlappe trat die langjĂ€hrige FĂŒhrungspersönlichkeit Sali Berisha vom Amt als MinisterprĂ€sident sowie als Parteivorsitzender der PD zurĂŒck. Dies war insofern ein Novum, als Berisha und seine Regierung erstmals in Albanien einen friedlichen Regierungswechsel durchfĂŒhrten ohne Boykotte, Proteste oder sogar Tote. Zum neuen Parteivorsitzenden wurde Lulzim Basha gewĂ€hlt.

2014 verdĂ€chtigten die Demokraten die Regierung, dass dieser Bescheid von illegalen Drogentransporten durch ein kleines Flugzeug, welches die MilitĂ€rinfrastruktur verwendete, wussten. Im Mai wurde ein kleines Flugzeug mit Marihuana in Divjaka gefunden. Aus diesem Grund hatte die PD Proteste ausgerufen, welches sie Edi Rama verlangten zurĂŒckzutreten. Auch die Aktion von Lazarat hatte die Opposition Bedenken gehabt. Die Gewalt im Parlament gegen Gent Strazimiri brachte die Demokraten zum Parlamentsboykott.cite-ref-8[8]

2015 setzte sich die PD fĂŒr ein Gesetz der Entkriminalisierung ein. Infolge eines Skandals, nachdem der Sozialist Tom Doshi ein Video veröffentlicht hatte, welches eine Verbindung von Ilir Meta mit einem AttentĂ€ter aufzeigen sollte, forderten die PD den RĂŒcktritt von Ilir Meta. Diese Situation verlief zu Protestaktionen. Weiter ging der Skandal mit dem Sozialisten Mark Frroku, welcher auch er in diesem Fall impliziert war, in Belgien wurde er ergĂ€nzend als Mörder angeklagt. Aufgrund dieser Skandale machte die Demokraten der Regierung Druck, das Gesetz der Entkriminalisierung anzunehmen, um solche Skandale zu verhindern und um die Justizreform zusĂ€tzlich zu unterstĂŒtzen. Zudem waren die Demokraten bereit, eine neue Justizreform zu akzeptieren, welches den Empfehlungen der Venedig-Kommission entsprach. Die PD verlor trotzdem die Lokalwahlen 2015. Diese akzeptierte zuerst das Resultat, bis die internationalen Wahlbeobachter Stimmenkauf in den Wahlen festgestellt hatten. Die Demokraten forderten weiterhin aufgrund mehrerer Skandale den RĂŒcktritt von Ilir Meta, Saimir Tahiri und Ilir Beqaj. Sie gingen in den Protesten.cite-ref-9[9]

2016 hielten die Demokraten ihre Position in der Justizreform gegen eine AbhĂ€ngigkeit der Justiz mit der Regierung sowie internationale Institutionen und fĂŒr eine zwingende Einhaltung der 3/5-Mehrheit und 2/3-Mehrheit Wahl der betreffenden Institutionen im Parlament fest. Dies fĂŒhrte mit der Regierung zu monatelangen harte Streitereien. Dennoch erzielte die PD durch internationale Vermittlung mit der Regierung einen Kompromiss um die von der Venedig-Kommission empfohlenen Justizreform. Diese Reform sollte ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen Korruption und organisiertes Verbrechen sein.cite-ref-10[10]cite-ref-11[11] Aus internationalen Berichten wurde ein Anstieg des Marihuanas in Albanien festgestellt. Die PD schloss eine Verbindung der Regierung mit der Mafia nicht aus, deshalb sie den RĂŒcktritt von Edi Rama und Saimir Tahiri forderten.cite-ref-12[12]

2017 protestierte die Partia Demokratike 90 Tage lang, boykottierte das Parlament und ernannte keine Kandidaten fĂŒr die Parlamentswahlen. Sie warf der Regierung vor, in die organisierte KriminalitĂ€t verwickelt zu sein und keine freien und fairen Wahlen zu garantieren. Es gab BefĂŒrchtungen, die chaotischen WĂ€hlerverzeichnisse könnten zu massivem Wahlbetrug fĂŒhren. Sie forderte eine technische Regierung, wĂ€hrend die Regierung VorwĂŒrfe erhob, dass die Justizreform von der PD verhindert werde. Die politische Krise konnte durch einen Kompromissvorschlag der EU und der USA, der im Kern vom deutschen Europapolitiker David McAllister vorgeschlagene Punkte beinhaltet, beendet werden. Demnach sollen das Amt eines stellvertretenden Regierungschefs sowie vier Ministerposten und der Vorsitz in der staatlichen Wahlkommission durch parteilose Personen besetzt werden, die von der Opposition vorgeschlagen werden. Auch sollen die WĂ€hler anhand ihrer biometrischen Daten ihre IdentitĂ€t im Wahllokal bestĂ€tigen.cite-ref-13[13] Die PD verlor die Parlamentswahlen 2017. Auch in diesen Wahlen wurde Stimmenkauf festgestellt. Lulzim Basha verĂ€nderte seine Ansicht nicht, die er vor den Wahlen hatte. Mit seiner Position konnte er ein weiteres Mandat als Parteivorsitzender behaupten. Die PD forderte durch die neuen Ereignisse, dass Saimir Tahiri zurĂŒcktreten musste und verhaftet werden musste. In den Ereignissen wurde ein DrogenhĂ€ndler festgenommen, der verwandt war mit Saimir Tahiri. Tahiri hatte zusĂ€tzlich sein Fahrzeug an seinen Verwandten verkauft, welches auch fĂŒr den Transport der Drogen verwendet wurden. Im Dezember hatte die PD gegen die Wahl der provisorischen GeneralstaatsanwĂ€ltin protestiert, weil diese verfassungswidrig sei. FĂŒr die PD war sicher, dass die Wahlen durch Drogenhandel gekauft wurden, welches die PS in den Sieg brachte.cite-ref-14[14]

2018 unterstĂŒtzte die PD die zivilen Proteste fĂŒr den Schutz des Nationaltheaters, fĂŒr die berechtigten SchadenersĂ€tze der Umfahrungsstraße Tiranas fĂŒr alle betroffenen GebĂ€uden und die Studentenproteste gegen die hohen Tarife. Die PD warf der Regierung Korruption im Projekt der Umfahrungsstraße Tiranas vor. Die Demokraten beschuldigten die Regierung, dass das Verfassungsgericht durch die Manipulation des Prozesses der Justizreform außer Kraft gesetzt worden ist, welches momentan nur aus vakanten Richtern besteht.cite-ref-15[15] Die Oppositionsparteien boykottierten auch die Kommunalwahlen 2019, worauf sie in – fast allen – Gemeinden das BĂŒrgermeisteramt abgeben mussten.

Die Parlamentswahlen 2021 gingen trotz einer großen Koalition fast aller Oppositionsparteien unter FĂŒhrung der PD erneut deutlich verloren.

Streit um Ausschluss Berishas aus der Parlamentsfraktion

2021 wurden ParteigrĂŒnder Sali Berisha und Familienangehörige von den USA mit einer Einreisesperre belegt. Washington wirft ihnen vor, sich frĂŒher der Korruption schuldig gemacht zu haben.cite-ref-16[16] Berisha wurde in der Folge – auf Druck der amerikanischen Botschaft – von der Parteileitung um Lulzim Basha aus der Fraktion der Demokratischen Partei Albaniens ausgeschlossen.cite-ref-17[17] Es entbrannte ein Streit um die FĂŒhrerschaft in der PD. Im Dezember 2021 rief Berisha eine Parteiversammlung ein, bei der ParteiprĂ€sident Lulzim Basha und die ParteifĂŒhrung der Demokratischen Partei abberufen wurden. Die ParteifĂŒhrung der PD erachtete die Versammlung als unrechtmĂ€ĂŸig.cite-ref-18[18] Nachdem Anfang Januar 2022 AnhĂ€nger von Berisha in dessen Gegenwart versucht hatten, die Parteizentrale in Tirana zu stĂŒrmen, hat die Parteileitung Berisha aus der von ihm gegrĂŒndeten Partei ausgeschlossen.cite-ref-19[19] Es droht die Spaltung der Partei, wĂ€hrend beide Lager versuchen, möglichst viele ParteianhĂ€nger hinter sich zu vereinen.

Bei Nachwahlen fĂŒr das BĂŒrgermeisteramt im in sechs Bashkie im MĂ€rz 2022 traten die Vertreter der „Berisha-Loyalen“ unter dem Namen ShtĂ«pia e LirisĂ« (Haus der Freiheit) an.cite-ref-20[20] In allen Gemeinden erzielten die Kandidaten der ShtĂ«pia e LirisĂ« etwa gleich viele oder deutlich mehr Stimmen als die offiziellen PD-Vertreter.cite-ref-21[21] In der Folge trat Lulzim Basha am 21. MĂ€rz zurĂŒck, um der Partei eine Chance zu geben, die Spaltung zu ĂŒberwinden.cite-ref-22[22]

Personen

ParteiprÀsidenten

StaatsprÀsidenten mit Parteimitgliedschaft in der PD

Der nachfolgende Politiker waren als StaatsprÀsidenten respektive bis zu ihrer Wahl Mitglied der PD.

MinisterprÀsidenten mit Parteimitgliedschaft in der PD

Der nachfolgende Politiker waren als MinisterprÀsidenten Mitglied der PD.

Literatur

‱ Besnik Mustafaj: Albanien: Zwischen Verbrechen und Schein. Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-627-00058-7 (Beschreibt die albanische Revolution und die Entstehung der PD aus Sicht eines engen Mitstreiters von Sali Berisha).
‱ Bashkim Fino: Humnere’97. Tirana 2007, ISBN 978-99943-940-1-2.
‱ Blendi Fevziu: 100 vjet (1912–2012). Tirana 2012, ISBN 978-99956-39-74-7

Weblinks

‱ Offizielle Website der PD
‱ Luli Progni: Marku: NĂ« PD ka shumĂ« konformizĂ«m dhe pak debat dhe kritikĂ« (Marku: In der PD gibt es viel Konformismus und sehr wenig Debatte und Kritik). Interview mit Mark Maku (PD) ĂŒber die innerparteiliche Entwicklung der PD seit 1990. In: Mapo.al (albanisch)

Einzelnachweise

cite-note-11. Berisha, kryetar nderi i PD – MĂ« parĂ« ka qĂ«nĂ« Azem Hajdari. In: Shqiptarja.com. 29. Juni 2013, abgerufen am 7. Oktober 2017 (albanisch): „Kryetari nĂ« detyrĂ« i PartisĂ« Demokratike Sali Berisha pritet tĂ« jetĂ« kryetar nderi i kĂ«saj partie.“
cite-note-22. Wolfram Nordsieck: Parties and Elections in Europe – Albania. In: Parties-and-elections.eu. 2017, abgerufen am 7. Oktober 2017 (englisch).
cite-note-33. DemokratĂ«t – Statuti i PartisĂ« Demokratike. In: Demokratet.al. 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 7. Oktober 2017; abgerufen am 7. Oktober 2017 (albanisch): „Parteistatut, Absatz 5“
cite-note-44. Lulzim Basha Wins Third Term as President of Opposition Democratic Party. In: Exit News. 14. Juni 2021, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 16. Mai 2022; abgerufen am 17. April 2022 (englisch). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/exit.al
cite-note-55. ↑ Parteifinanzierung Politische Parteien im Jahr 2016. (PDF) Zentrale Wahlkommission (Albanien), 2. Juli 2017, S. 4, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 5. Juli 2017; abgerufen am 2. Juli 2017 (albanisch).
cite-note-66. ↑ Blendi Fevziu: 100 vjet. Hrsg.: UET Press. UET Press, Tirana 2012, ISBN 978-99956-39-74-7, Kap. 14, S. 305, Sp. 25.
cite-note-77. ↑ Kryeministri Berisha inspekton TEC-in e VlorĂ«s. In: Gazeta Shqip. 23. Juni 2009, abgerufen am 23. April 2016 (albanisch): „Kryeministri siguroi se qeveria shqiptare do tĂ« realizojĂ« mĂ« sĂ« miri detyrĂ«n e saj pĂ«r t‘u siguruar qytetarĂ«ve tĂ« saj nĂ« çdo rrethanĂ«, nĂ« çdo kohĂ« dhe nĂ« çdo stinĂ« 24 orĂ« energji elektrike.“
cite-note-88. ↑ Albanien wĂ€hrend dem Jahr 2014. In: Voice of America. 30. Dezember 2014, abgerufen am 9. Juni 2019 (al): „""“
cite-note-99. ↑ Albanien im Jahr 2015. In: Voice of America. 28. Dezember 2015, abgerufen am 9. Juni 2019 (al): „""“
cite-note-1010. ↑ Wichtigste Ereignisse im Jahr 2016 in Albanien. In: Voice of America. 29. Dezember 2016, abgerufen am 9. Juni 2019 (al): „""“
cite-note-1111. ↑ Albanien beschliesst Justiz-Reform. In: Neue ZĂŒrcher Zeitung. 22. Juli 2016, abgerufen am 25. Mai 2017: „Das albanische Parlament hat am Freitag eine Justizreform beschlossen, mit der Korruption und organisierte KriminalitĂ€t kĂŒnftig verstĂ€rkt bekĂ€mpft werden sollen, um den Weg zur EU-Mitgliedschaft zu ebnen. Alle 140 Abgeordneten stimmten der Vorlage zu, die zuvor monatelang hart umstritten war.“
cite-note-1212. ↑ Wichtigste Ereignisse im Jahr 2016 in Albanien. In: Voice of America. 29. Dezember 2016, abgerufen am 9. Juni 2019 (al): „""“
cite-note-1313. ↑ Politische Krise in Albanien beendet. In: Luzerner Zeitung. 18. Mai 2016, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 21. Mai 2017; abgerufen am 25. Mai 2017: „Regierung und Opposition in Albanien haben ihren seit drei Monaten wĂ€hrenden Konflikt beigelegt. Grundlage dafĂŒr war ein von der EU und den USA durchgesetzter Kompromiss.“
cite-note-1414. ↑ Wichtigste Ereignisse im Jahr 2017 in Albanien. In: Voice of America. 29. Dezember 2017, abgerufen am 9. Juni 2019 (al): „""“
cite-note-1515. ↑ Wichtigste Ereignisse im Jahr 2018 in Albanien. In: Voice of America. 30. Dezember 2018, abgerufen am 9. Juni 2019 (al): „""“
cite-note-1616. ↑ DPA: Die USA verhĂ€ngen Einreisesperren gegen den ehemaligen albanischen Staatschef Berisha. In: Neue ZĂŒrcher Zeitung. 19. Mai 2021, abgerufen am 26. Dezember 2021.
cite-note-1717. ↑ Exit Explains: The Expulsion of Sali Berisha from the Democratic Party's Parliamentary Group. In: Exit.al. 10. September 2021, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 26. Dezember 2021; abgerufen am 26. Dezember 2021 (englisch). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/exit.al
cite-note-1818. ↑ Democratic Party National Assembly Votes to Dismiss Lulzim Basha as Leader. In: Exit.al. 11. Dezember 2021, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 26. Dezember 2021; abgerufen am 26. Dezember 2021 (englisch). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/exit.al
cite-note-1919. ↑ Opposition PD expels its founder Berisha and his supporters from the party, after the January 8th protest. In: Top Channel. 11. Januar 2022, abgerufen am 23. Januar 2022 (englisch).
cite-note-2020. ↑ Tomorrow voting takes place in 6 municipalities; The material base for 337 VCs is distributed in DurrĂ«s. In: Top Channel. 5. MĂ€rz 2020, abgerufen am 7. MĂ€rz 2022 (englisch).
cite-note-2121. ↑ Rezultatet e 6 marsit/ VOA: PS drejt fitores nĂ« 5 bashki, Berisha udhĂ«heq nĂ« ShkodĂ«r dhe siguron ndjeshĂ«m mĂ« shumĂ« vota se PD. In: Balkanweb.com. 7. MĂ€rz 2022, abgerufen am 7. MĂ€rz 2022 (albanisch).
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